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Für Praktizierende
Banka Abendandacht (am späten Nachmittag)
Choka

Morgenandacht

Dana

Freigiebigkeit, großherzige Spende, Unterstützung zum Lebensunterhalt von Mönchen, Nonnen, spirituellen Lehrerinnen und Lehrern

Densu

Hondoleiter

Dharma Namen Schüler und Schülerinnen, die zu Buddha, Dharma und Sangha Zuflucht genommen haben, erhalten zu entsprechender Zeit von ihrem Meister "Jukai", die Laienordination und einen Dharmanamen. Dieser kann zu einem Familiennamen getragen werden.
Dokusan, (Sanzen) Einzelgespräch beim Meister
Fusui(Fusan) Leitender Mönch im Kloster
(Verwaltung und Organisation)
Gyodo Rezitation im Gehen
Handaikan Tischdienst, Bedienung
Hanki Holztopf für den Reis
Hondo Buddhahalle
Jikishitsu Leiter der Meditationshalle (Zendo)
Kaichin Nachtruhe
Kaijo Die Nachtruhe brechen - Aufstehen
Kansho Kleine Standglocke (für Dokusan)
Keisaku Erweckungsstab
Kinhin Gehmeditation
Koan Aufgabe, Problem, Fall, Gleichnis
Nehan Feier zur Erinnerung an Buddhas Eingang ins Nirwana
Niso, Zenni Bezeichnung für Nonnen und weibliche buddhistische Geistliche.
Niten soji Kehren, Gartenpflege
Ordensnamen Nonnen und Mönche erhalten von ihrem Meister einen Namen, der mindestens eine Silbe (ein Schriftzeichen) aus dem Namen ihres Meisters enthält. Nach ihrer Klosterausbildung, mit der "Selbstständigwerdung" und Anerkennung durch den Meister und die Traditionslinie, erhalten Mönch oder Nonne einen zweiten Namen.
Osho, Daiosho Hochverehrter
Tempelpriester(-in), nach entsprechender Ausbildung im Kloster, mit der Leitung eines Tempels beauftragt. Osho, Daiosho wird auch für Zenmeister und Patriarchen der Dharmalinie benutzt.
Rohatsu Grosses Sesshin zum Gedenken an Buddhas Erleuchtung
Roshi, Rotaishi Buddhistischer Ehrentitel
Erwürdiger "Alter (ZEN-) Meister" (Dharma-Linienhalter). Wird im Rinzai-Zen nur nach Absolvieren der traditionellen Klosterausbildung und Überprüfung und Anerkennung durch andere Roshi verliehen. Roshi sind Dharmanachfolger, die in der Dharmalinie geführt werden. Man kann sich selbst nicht Roshi nennen.
Sabaki Holzbrett zum Einsammeln des Reisopfers
Saiki Behälter aus Holz für das eingelegte Gemüse
Saiza Fastenspeise (Mittag)
Samu Körperliche Arbeiten, Zazen in Bewegung
Sarei Teeumtrunk
Sesshin Retreat für intensive Zen-Meditation
Sessuiki Kleiner Bottich für Wasser- und Teereste nach dem Ausspülen der Schalen
Shisharyo Aufsicht, für die Disziplin und die Gesundheit der Mönche zuständig
Shukuza Reissuppe (morgens)
Shusho-e Neujahrszeremonie
Soji Saubermachen, Putzen
Soryo/Bozu (Obusan) Bezeichnung für Mönche und buddhistische Geistliche
Sosan Alle müssen der Reihe nach zum Meister
So sarei Zeremonieller Teeumtrunk für alle Mitglieder
Teisho Lehrpredigt, Lehrdarlegung eines Meisters
Tenzo Koch, Küchendienst
Toki Kanne oder Gefäß mit Tee oder heißem Wasser
Unsui Novize oder Mönch, der im Kloster lebt.
Yakuseki Mahlzeit, aus den Resten des Tages zubereitet.
Yaza Nachtsitzen
Zazen Zen-Sitzen
Zenji (männlich)
Zenni (weiblich)
Der "unterste Grad", sagt aus: dieser Mönch oder diese Nonne gehört zur Zenschule. Der "höchste Grad" wird für Zenmeister und Patriarchen der Dharmalinie benutzt. Es werden jeweils verschiedene Schriftzeichen benutzt, die den "Rang" erkennen lassen. Diesen Ehrentitel benutzt man nicht für sich selbst.